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Der Uhrturm, das Grazer Wahrzeichen

 

Der Uhrturm, das Grazer Wahrzeichen

 

Der Grazer Uhrturm gilt als Wahrzeichen von Graz.
Er ist 28 Meter hoch und einer der letzen Überreste der Grazer Burg, einer mächtigen Wehranlage die nach der Besetzung Wiens 1809 durch Napoleon geschliffen werden mußte. Der Glockenturm und der Uhrturm wurden von den Grazern freigekauft und somit vor der Zerstörung bewahrt.


Der Uhrturm in Graz - die Geschichte

Der Kern des Grazer Uhrturms wurde wahrscheinlich im 13.Jahrhundert errichtet. Erste Nennungen des Turms finden sich um 1265, allerdings wurde der Uhrturm erst 1560 in seiner heutigen Form fertig gestellt. Vier große Zifferblätter (Durchmesser mehr als fünf Meter), die aus dem Jahr 1712 stammen, schmücken die vier Seiten des Turms.


Der Uhrtum in Graz - die vertauschten Uhrzeiger

Ursprünglich verfügte die Uhr des Turms lediglich über einen großen Stundenzeiger, der zur besseren Ablesbarkeit aus größerer Entfernung beitrug. Um den später installierten Minutenzeiger vom Stundenzeiger unterscheiden zu können, musste dieser daher kleiner gestaltet werden. Deshalb sind die vergoldeten Zeiger auch heute noch in der Größe vertauscht.


Der Uhrtum in Graz - die Glocken

Heute sind im Turm noch drei Glocken erhalten:

  • Die Stundenglocke:
    sie ist laut ihrer Inschrift die Älteste von Graz (1382) und schlägt zu jeder vollen Stunde.
  • Die Feuerglocke (1645):
    sie warnte vor Feuern.
  • Die Armensünderglocke (ca. 1450):
    sie läutete ursprünglich zu Hinrichtungen; im 19. Jahrhundert aber zur Sperrstunde, was ihr zusätzlich den Namen "Lumpenglocke" eintrug.

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